Übergabe der Vertriebsleitung

Unser langjähriger Vertriebsleiter, Günter Wollseifen, wird nach mehr als 20 erfolgreichen Jahren, 2020 in den Ruhestand gehen. Der Übergang ist vorbereitet: Zum 01. September 2019 übernimmt Carsten Edelmeier, nach einem Jahr Einarbeitung, offiziell den Stab.
















Der Fachzeitschrift Digital Imaging standen beide in einem Interview Rede und Antwort, zur Vergangenheit und zur Zukunftsplanung.
Den vollständigen Bericht finden Sie hier: Download des kompletten Berichts

12.07.2019


Laserdruckeremissionen können NICHT zur Berufskrankheit führen!

Atemwegsbeschwerden durch Tonerstaub sind keine Berufskrankheit, entschied das hessische Landessozialgericht in Darmstadt. "Nach wissenschaftlichem Erkenntnisstand ist nicht davon auszugehen, dass Tonerpartikel oder Laserdruckeremissionen generell geeignet sind, beim Menschen Gesundheitsschäden zu verursachen", heißt es in der Urteilsbegründung. Ein Mann aus Hessen, der jahrelang in einem Kopierladen gearbeitet hatte, wollte seine Atembeschwerden als Berufskrankheit anerkennen lassen. Die Klage wurde vom Landessozial-Gericht Darmstadt abgewiesen.

(Hessisches Landessozialgericht, Entscheidungsdatum: 21.01.2019, Aktenzeichen: L9U159/15)

Interessante Untersuchungsergebnisse und Studien zum Thema:

  • Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) untersuchte, im Auftrag des Bundesumweltamtes, in Zusammenarbeit mit dem Institut der Klinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Ludwig -Maximilian-Universität München das Thema im Auftrag der DGUV das Thema „Toner und Gesundheit (Tonerstaub)“. Die ermittelten Werte waren unauffällig. Frühere Tests wurden damit bestätigt.
  • Auf Antrag der Partei Bündnis 90/Die Grünen prüfte und untersuchte die Bundesregierung in der gleichen Richtung und erklärte Laserdrucker als gesundheitlich ungefährlich.
  • Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat 2015 die Bewertung möglicher Gesundheitsgefährdungen durch Tonerstaub am Arbeitsplatz festgestellt. Das Ergebnis: Für Beschäftigte im Büro besteht kein Anlass zur Besorgnis. Der allgemeine Staubgrenzwert, der für die Beurteilung relevant ist, wird etwa um den Faktor 100 unterschritten.
  • Das Bundesinstitut für Risikobewertung bewertete die Diskussion um Tonerstaub in Bezug auf die Gesundheit, nach einer entsprechenden Studie, als unberechtigt.

Natürlich sollten Räume, in denen sich Drucker- und Kopiergeräte befinden, hinreichend groß und gut belüftet sein, obwohl das Bundesumweltamt festgestellt hat, dass ein Spaziergang an der „frischen“ Luft zum Teil eine größere „Gefahr“ darstellt, als die Zeit am Arbeitsplatz mit einem Laserdrucker.

In unserem Unternehmen spielt der Gesundheitsschutz eine große Rolle. Wir setzen ausschließlich Tonerpulver ein, deren Inhaltsstoffe REACH konform sind und für die anerkannte Prüfstellen die Unbedenklichkeit bescheinigt haben. Tonerpulver, die die gängigen Schadstoffgrenzwerte nicht einhalten, werden in unserem Hause grundsätzlich nicht verwendet. Für jedes unserer Rebuilt Produkte steht ein Sicherheitsdatenblatt Gemäß Artikel 31 der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 [Reach-VO] zur Verfügung. Mit unseren Produkten können Sie alle gängigen Zertifizierungen wie „Blauer Engel“, „LGA-tested“ oder „Nordic Swan Ecolabel“  für Ihre Eigenmarke erlangen.

11.03.2019


Rückblick auf die Paperworld 2019

Auch in diesem Jahr haben wir auf der Paperworld in Frankfurt unsere Produkte dem internationalen Fachpublikum vorgestellt.  

In vielen Gesprächen konnten wir auch dieses Jahr wieder durch unsere Qualitätspositionierung als Made in Germany-Anbieter überzeugen. Diese Unternehmensphilosophie wurde durch unsere Bestandskunden erneut bestätigt.

Unsere Zielgruppe sind in erster Linie europäische Kunden, wir haben aber auch vielversprechende Gespräche mit Einkäufern aus anderen Kontinenten geführt.

Resümierend können wir sagen:  Nach wie vor ist die Paperworld die Plattform für den Erstkontakt zu neuen Kunden.

Für die Händler von hochwertigen Hardcopy Produkten lohnt sich ein Besuch nicht mehr unbedingt, da die ostasiatischen Aussteller, deren Newbuilt-Kassetten in punkto Rechtssicherheit und Qualität nicht bestehen können, überwiegen. Das zeigen auch die von der Messe Frankfurt veröffentlichen Zahlen:

    

Die Zahlen sind relativ konstant, es fällt aber auf, dass die ohnehin schon schwache Zahl der deutschen Aussteller noch weiter, wenn auch geringfügig (2018 Deutschland 264, Ausland 1256 Aussteller), zurück gegangen ist. Der klassische PBS Handel ist hier als Besucher weiterhin gut bedient.

Nachdem wir in diesem Jahr, wegen Umbauarbeiten, von Halle 6.0 zur Halle 5.1 wechseln mussten, werden wir 2020 in der neu gestalteten Halle 6.1 ausstellen.

15.02.2019